The Young Investigator Network is the platform and democratic representation of interests for independent junior research group leaders and junior professors at the Karlsruhe Institut of Technology.

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Ein Blick ins Nachrichtenarchiv verrät, was YIN Mitglieder alles erreicht haben.

NanozymesPierre Picchetti, KIT
Angewandte Chemie: Synthetische Nanopartikel für enzymähnliche Katalyse in Wasser

Synthetische Nanomaterialien haben sich als vielversprechende Alternativen zu natürlichen Enzymen für katalytische und therapeutische Anwendungen erwiesen. Allerdings sind sie in ihrer Stabilität, Kompatibilität mit wässrigen Lösungen und ihrem katalytischen Wirkungsbereich beschränkt, was eine breitere Anwendung behindert. Pierre Picchetti und seine Gruppe haben nun biokompatible Nanopartikel entwickelt, die eine robuste und nachhaltige Plattform für enzymähnliche Katalyse in Wasser ermöglichen. Nach dem Vorbild der Natur lässt sich die Aktivität der Nanopartikel mit chemischen Signalen gezielt an- und ausschalten. Da sie zudem frei von Metall sind und von lebenden Zellen gut toleriert werden, eignen sie sich für intrazelluläre Anwendungen.

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Bio-O-TonSusanne Benz, KIT
Citizen Science: Biodiversität von Biotopen auf Basis von Tonaufnahmen bewerten

Wie artenreich sind die verschiedenen Landschaften und wie schnell ändert sich dies? Diese scheinbar einfachen Fragen sind in der Praxis oft schwer zu beantworten. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekt Bio-O-Ton geht daher einen neuen Weg: "Wir kombinieren Audioaufnahmen aus Citizen-Science-Projekten wie Dawn Chorus mit hochauflösenden Satellitendaten und analysieren sie mit modernen Methoden des maschinellen Lernens", erklärt Projektleiterin Susanne Benz. "Unser Ziel ist es, eine Methode zu entwickeln, die ökologische Veränderungen frühzeitiger sichtbar macht, Trends zuverlässig erfasst und Behörden, Forschende und die Öffentlichkeit beim Schutz wertvoller Lebensräume unterstützt." Beteiligen Sie sich mit einer Tonaufnahme!

Bio-O-Ton
Schirin HanfSchirin Hanf, KIT
Zwei prestigeträchtige Preise für Schirin Hanf zur Würdigung ihrer Katalyseforschung

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) hat Schirin Hanf im Jahr 2026 einen der renommiertesten Preise für Nachwuchsforschende in der Chemie verliehen: den ADUC-Preis. Gewürdigt wurden damit ihre Arbeiten zu Übergangsmetallkatalysatoren mit p-Block-Elementen und deren Anwendung in industriell relevanten Prozessen. Außerdem erhielt sie den Jochen-Block-Preis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Katalyse. In ihrer jüngsten Publikation im Fachmagazin Materials Advances stellt Schirin Hanf einen Katalysator auf Nickelbasis vor, der eine kostengünstige, robuste und nachhaltige Alternative für die Hydrierung darstellt mit großem Potenzial für die industrielle Anwendung.

Materials Advances